Ein Stadtteil stellt sich vor
Erika, ein Name der durch die Heideblume entstanden ist.
Im Jahre 1886 wurde die emsländische Moorkolonie zunächst mit "Altharener Moor" örtlich bestimmt, denn ihr Siedlungsgebiet gehörte zur Gemeinde Altharen.
Die spätere Benennung "Erika" weist auf eine Heidelandschaft hin.
Um 1900 bekam dieser Ortsteil Altharens auch "Altharener Moor" genannt,den Namen "Erika".
Der Bau des Haren-Rütenbrocker Kanals (1870-1878) führte zur Ortsgründung.
Etwa 13,5 km lang von der Ems bis zur niederländischen Grenze ist der Haren-Rütenbrock-Kanal, der von einer Allee aus Stieleichen besteht, die damals in der Bauzeit schon gepflanzt wurden.
Der gesamte Wasserweg mit dem größten Teil seiner Bauwerke und Alleen steht unter Denkmalschutz.
Auf der Schiffstour nach Holland sind vier Schleusen und zwölf Brücken zu passieren.
Der Kanal entstand als Teil des insgesamt 111 km langen linksemsischen Kanalnetzes mit einer Wassertiefe von 1,80 m und einer Sohlbreite von 8,50 m, im Zuge der Kolonisierung des Bourtanger Moores.
Die Moorkolonien blieben lange Zeit ohne hinreichende wirtschaftliche Basis.
Sie dienten damals zur Verschiffung des Torfes und zur Entwässerung der Moore.
Heute ist der Haren-Rütenbrock-Kanal die einzige zurzeit schiffbare Kanalverbindung für die Sportschifffahrt zwischen dem Dollart und dem Rhein.
Etwa 5 km vor der Holländischen Grenze entfernt, liegt der Stadtteil Haren-Erika, der durch die Gemeindereform im Jahre 1977 zum Stadtteil von Haren gehört.
Einwohner
ca. 1800
Ortsbild
von
Erika